Wollt ihr einen Film, der sich genau die richtige Balance aus Wahnsinn, Action und Humor herauspickt? Mr. No Pain ist genau sooooo ein Film. Jack Quaid als Nate, ein allerwelts Typ, der keinen Schmerz empfindet, stolpert in eine blutige Odyssee voller Faustschläge, Knochenbrüche und ziemlich kreativer Gewaltspitzen und das alles mit einem leicht schrägen Lächeln.
Ich hatte den Film nicht groß auf dem Radar. Dann aber tauchten erste Reviews auf, darunter auch die von Robert Hofmann. Und, was soll ich sagen? Ich stimme ihm in fast allem zu. Mr. No Pain ist kein bahnbrechendes Meisterwerk, aber er hat das gewisse Etwas. Er nimmt sich nicht zu ernst, verliert sich aber auch nicht in völliger Albernheit. Das Pacing? Großteils auf den Punkt. Die Action? Roh, mitreißend, spürbar.
Die Kamera hält drauf, verzichtet auf hektische Schnitte, was heute fast eine Seltenheit ist. Nate taumelt von einer Eskalation in die nächste, und genau das macht den Film so unterhaltsam. Sicher, er hätte etwas kürzer sein können, ein paar Gags sitzen nicht perfekt. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau.
Unterm Strich? Ein Film, der Spaß macht. Ein Film, der mal wieder zeigt, dass Action nicht nur aus CGI-Explosionen bestehen muss. Wer also Lust auf etwas Eigenwilliges hat. Gebt ihm eine Chance. Ihr werdet überrascht sein.